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	<title>IW06vz's Weblog</title>
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	<description>Welche Ethik braucht das Internet?</description>
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		<title>IW06vz's Weblog</title>
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		<title>Gesamtfazit zum Blog</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 15:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtfazit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Abschluss möchte ich mich auf die den ersten Blogeintrag einleitend gestellten Fragestellungen beziehen. Die Fragen, welche neuen, ethisch relevanten Fragen und Probleme mit dem Internet auftauchen und ebenso, ob wir überhaupt eine Internetethik benötigen, wurden im Blogeintrag „Brauchen wir Ethik im Internet&#8220; nach der Präsentation von einigen Fällen schlussendlich bejaht.
Der Frage nach Verantwortlichkeiten für [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=35&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Zum Abschluss möchte ich mich auf die den ersten Blogeintrag einleitend gestellten Fragestellungen beziehen. Die Fragen, welche neuen, ethisch relevanten Fragen und Probleme mit dem Internet auftauchen und ebenso, ob wir überhaupt eine Internetethik benötigen, wurden im Blogeintrag <a href="http://tendedunchu.wordpress.com/2008/04/07/brauchen-wir-ethik-im-internet/" target="_blank">„Brauchen wir Ethik im Internet&#8220;</a> nach der Präsentation von einigen Fällen schlussendlich bejaht.</p>
<p>Der Frage nach Verantwortlichkeiten für die Umsetzung von ethischen Grundsätzen im Internet sollte dieser Blog gewidmet werden. Die daraus ziehenden Schlussfolgerungen sollen nun nochmals in ihrer Essenz rekapituliert werden.</p>
<p>Ein möglicher Schritt, ethisches Verhalten in Internet zu fördern ist sicherlich das Aktivwerden von Fachorganisationen und die Festlegung von Kodizes. Ein Beispiel hier für sind die ethische Leitlinien von der Organisation <a href="http://www.gi-ev.de/wir-ueber-uns/unsere-grundsaetze/ethische-leitlinien/" target="_blank">GI (Gesellschaft für Informatik)</a>.<br />
Da es die Eigenheit eines Kodizes ist, dass keine öffentlichen Mittel zu dessen Durchsetzung existieren, sondern eine schriftliche Abfassung einer Selbstregulierung darstellen, müssen sich entsprechende Parteien mit dem Inhalt eines solchen Kodizes identifizieren können. Als Grundvoraussetzung um eine Identifikation einer Partei zu erreichen, kann die Einbindung in entsprechenden Ausarbeitungsprozess gesehen werden. Kurzum muss es das Ziel sein, möglichst viele Parteien (Fachorganisationen, Berufsverbände, etc.) in die Diskussion der Ausarbeitung genannten Kodizes zu integrieren.<br />
Eine sehr gute und einfache Möglichkeit diesen integrativen Diskurs über ethisch-moralische Grundregeln im Internet durchzuführen und möglichst viele Interessen zu integrieren ist das Angebot einer online-Plattform, wie sich dies zum Beispiel Nethics.net als Ziel gesetzt hat.<br />
Aber auch die analogen Mittel von Konferenzen und Workshops zum Thema stellen natürlich Möglichkeiten dar, diese Diskussion zu lancieren und einen Konsens über die ethisch-moralisch korrekten Inhalte und Verhalten im World Wide Web zu finden.<br />
Die grosse Herausforderung dieses Diskurses ist es &#8211; wie dies schon so oft in den vorangegangenen Blogeinträgen erörtert wurde &#8211; einen Konsens über Ethik und Moral zu finden. Unterschiedliche Gesellschaftsformen, Kulturen und religiöse Überzeugungen haben unterschiedliche Auffassungen über das was ethisch korrekt ist und was nicht. Diese unterschiedlichen Meinungen zu einem Konsens zu führen stellt somit die grosse Herausforderung dar. Um dies zu erreichen, ist die Einigung auf ethisches Minimum die einzig realistische Möglichkeit. Dabei können zum Beispiel die „Allgemeinen Menschenrechte&#8220; als eine Art allgemeingültige ethische Grundüberzeugung herbeigezogen werden und so formuliert werden, dass diese Leitplanken für Ethik im Bereich des Internets darstellen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Institutionen der Informationsethik &amp; wie man Ethik umsetzen kann</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/04/13/institutionen-der-informationsethik-wie-man-ethik-umsetzen-kann/</link>
		<comments>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/04/13/institutionen-der-informationsethik-wie-man-ethik-umsetzen-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 14:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Abblock-Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Ribbon Campaign]]></category>
		<category><![CDATA[cyber angels]]></category>
		<category><![CDATA[DGI]]></category>
		<category><![CDATA[EFF]]></category>
		<category><![CDATA[Filter-Verfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[institution]]></category>
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		<category><![CDATA[Rating-Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[RIPE]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[WSIS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits letztes Mal angekündigt werde ich heute einige Institutionen vorstellen, die sich mit der Thematik Ethik im Internet beschäftigen. Ebenso werde ich einige praktische Beispiele anbringen, wie versucht wird diese umzusetzen.


Das Internet ist ein non-proprietäres System, wobei es auf lokaler Ebene verantwortliche Stellen gibt, welche für die Wartung des Netzes zuständig sind. Oft sind [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=34&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie bereits letztes Mal angekündigt werde ich heute einige Institutionen vorstellen, die sich mit der Thematik Ethik im Internet beschäftigen. Ebenso werde ich einige praktische Beispiele anbringen, wie versucht wird diese umzusetzen.</p>
<p><span id="more-34"></span><br />
<!--more--></p>
<p>Das Internet ist ein non-proprietäres System, wobei es auf lokaler Ebene verantwortliche Stellen gibt, welche für die Wartung des Netzes zuständig sind. Oft sind das Telekom-Gesellschaften oder Betreiber von Computerzentren. Um eine zwischenstaatliche Koordination zu ermöglichen &#8211; also Regelungen auf internationaler Ebene &#8211; haben sich vor einigen Jahren entsprechende Organisationen gebildet. Es sind dies internationale und nationale Fachgesellschaften und Interessengemeinschaften, die bereits Ethik-Kodizes speziell auf das Internet bezogen aufgestellt haben. Einige davon, welche sich mit ethischen Richtlinien befassen, werden mit ihren jeweiligen Aufgaben im Folgenden aufgelistet (Kolb, 2001, S. 196):</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0" width="712">
<tbody>
<tr>
<td width="244" valign="top">
<h2><strong>Organisation</strong></h2>
</td>
<td width="468" valign="top">
<h2><strong>Aufgabe</strong></h2>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.isoc.org" target="_blank"><strong>ISOC</strong></a>(Internet   Society)</td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> Koordiniert die internationale   Weiterentwicklung des Internets</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Erweitert bestehende   Internet-Dienstprogramme</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.iab.org/"><strong>IAB</strong></a>(Internet Architecture Board)</p>
<p><a href="http://www.ietf.org"><strong>IETF</strong></a></p>
<p>(Internet Engineering Task Force)</p>
<p><a href="http://www.irtf.org"><strong>IRTF</strong></a></p>
<p>(Internet Research Task Force)<a href="http://www.irtf.org/"><br />
</a></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> Ist verantwortlich für die   Entwicklung von Internet-Standards</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Nimmt eine Beratungsfunktion   gegenüber der ISOC wahr</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Nimmt analoge Aufgaben wie das IAB   wahr, jedoch spezifisch für Nordamerika</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://ripe.net" target="_blank"><strong>RIPE</strong></a>(Réseaux IP Européenne)</p>
<p><a href="http://ripe.net/"><br />
</a></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> kümmert sich um den Aufbau einer   Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur für Datenübertragung zwischen Forschungs-   und Entwicklungseinrichtungen in Europa.</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Verantwortlich   für die technische und organisatorische Koordination von Datennetzen in Europa.</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Dokumentationsstelle   und als Sammelpunkt für Internet-Software.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.eff.org/" target="_blank"><strong>EFF</strong></a>(Electronic Frontier Foundation)</p>
<p><a href="http://www.eff.org/"><br />
</a></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> Non-Profit-Organisation, die sich   einsetzt für</li>
</ul>
<blockquote>
<ul>
<li>das öffentliche Interesse am   Schutz der Privatsphäre</li>
<li>den Zugang zu öffentlichen   Informationen und Informationen auf dem Web und</li>
<li>den verantwortungsbewussten Umgang   mit neuen Medien.</li>
</ul>
</blockquote>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.ifip.org/" target="_blank"><strong>IFIP</strong></a>(International Federation for Information   Processing)</p>
<p><a href="http://www.ifip.org/"><br />
</a></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> mit Unterstützung der UNESCO   gegründet</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> eine   Nicht-Regierungsorganisation tätig im Bereich der   &#8222;Informationsverarbeitung&#8220;</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Beschäftigt   sich mit Ethik-Standards und den Auswirkungen der Informationstechnologie auf   die Gesellschaft.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><strong>GIA</strong>(Global   Information Alliance)</td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> Verbindet   nichtstaatliche Organisationen und Fachgesellschaften auf dem   Informationssektor unter dem Dach der „Fédération International de Documentation&#8220;   (FID)</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.dgd.de/" target="_blank"><strong>DGI</strong></a>(Die   Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis   e.V.)<a href="http://www.dgd.de/"><br />
</a></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> „Diese Gesellschaft hat den von der EU unterstützten „Code of   Practice&#8220; übernommen.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.gi-ev.de/" target="_blank"><strong>GI</strong></a>Die   Gesellschaft für Informatik<a href="http://www.gi-ev.de/"><br />
</a></p>
<p><strong> </strong></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> Will mit ihren „Ethischen Leitlinien&#8220; bewirken, „dass berufsethische   Konflikte Gegenstand gemeinsamen Nachdenkens und Handelns werden.</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="244" valign="top"><a href="http://www.nethics.net" target="_blank"><strong>Nethics</strong></a><br />
<strong> </strong></td>
<td width="468" valign="top">
<ul class="unIndentedList">
<li> Setzt sich zum Ziel ein internationales elektronisches   Kommunikationsforum einzurichten und eine allgemeine Wissensplattform für das   Gebiet der Informationsethik anzubieten.</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Versucht außerdem, ein Netzwerk aus international qualifizierten   Experten, die bei Bedarf aktuelle Entwicklungen kommentieren, zu etablieren   (&#8222;web of trust&#8220;).</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p>Auf der Homepage von Capurro (2007) habe ich einige Ideen gefunden, wie man versucht die Informationsethik durchzusetzen. Z.B. arbeiten gewisse Institutionen mit <strong>Kampagnen</strong>, wie die <a href="http://w2.eff.org/br/" target="_blank">Blue Ribbon Campaign</a> welche von EFF zum Schutz der Redefreiheit im Netz geführt wird.</p>
<p>Die <strong>Vereinten Nationen (UN)</strong> befassen sich auch stark mit Informationsethik auseinander. <a href="http://www.itu.int/wsis/index.html" target="_blank">WSIS </a>(The World Summit on the Information Society)  &#8211; ein Weltgipfel zu den Themen Information und Kommunikation &#8211; wird von den UN gesponsert.<br />
Ich habe zwei interessante Seiten gefunden zum Thema Informationsethik der UNESCO aufgefunden, derer kurzen Studium sich lohnen würde:</p>
<ul>
<li> <a href="http://www.unesco.org/webworld/public_domain/legal.html" target="_blank">International Congresses on the Ethical, Legal and Societal Challenges of Cyberspace</a></li>
<li> <a href="http://www.unesco.org/cgi-bin/webworld/portal_observatory/cgi/page.cgi?d=1" target="_blank">Observatory on the Information Society</a></li>
</ul>
<p>Auch zu erwähnen sind die <strong>Aktivitäten</strong> wie Kongresse, Programme et cetera., welche von NGOs, Firmen, Ministerien und anderen Mehr geführt werden. Beispielhaft seien hier genannt:</p>
<ul type="disc">
<li><a href="http://www.chancengleichheit-im-netz.de/" target="_blank">Chancengleichheit      im Netz</a></li>
<li><a href="http://www.infonomics.nl/globalequality/" target="_blank">Global E-Quality &#8211; Rethinking ICTs in      Africa, Asia and Latin America, Maastricht</a>, March      25-27, 2002</li>
</ul>
<p>In diesem Blog wurde oft erwähnt, dass nur die Formulierung ethischer Richtlinien allein nicht genügt, sondern dass die Anerkennung, die Anwendung, die Umsetzung und die Realisierung derselben viel wichtiger seien (Kolb, 2001, S. 199). Eine Lösung könnte z.B. die <strong>Selbstkontrolle</strong> in Form einer &#8222;<a href="http://www.itwissen.info/definition/lexikon//__netiquette_Netiquette.html" target="_blank">Netiquette</a>&#8220; sein.<br />
Eine andere Form von Selbstregulierung ist z.B. der Einsatz von Moderatoren in Newsgroups. Dabei wird der gegen gewisse ethische Grundsätze verstossende User aus entsprechender Plattform ausgeschlossen. In diesem Zusammenhang sind auch die sog. &#8222;<a href="http://www.cyberangels.org/101/index.html" target="_blank">cyber angels</a> &#8220; zu nennen, die sich freiwillig um Anstand im Netz kümmern (Capurro, 2007).</p>
<p>Um der Internetethik mehr Gewicht zu verleihen, sind gewisse Vorsätze <strong>gesetzlich</strong> <strong>verankert</strong>. Dies ist z.B. in <a href="http://www.netlaw.de/" target="_blank">Deutschland </a>der Fall. Die <a href="http://www.tagi.ch/dyn/news/schweiz/846409.html" target="_blank">Schweiz </a>hinkt bzgl. Internetrecht im Gegensatz zu den anderen europäischen Ländern eher etwas hintendrein.<br />
<!--more--><br />
<!--more--></p>
<p>Neben <strong>Gesetzen</strong> können es auch <strong>Vereinbarungen</strong> und <strong>Deklarationen</strong> <strong>auf internationaler Ebene</strong> sein, welche ein ethisch korrektes Verhalten im Internet herbeizuführen im Stande sind. Hier einige Initiativen:</p>
<ul type="disc">
<li><a href="http://www.csa.iisc.ernet.in/bangit/bangdec/bangdec.html" target="_blank">The Bangalore Declaration on      Information Technology for Developing Countries in the Global Village</a> (1998 )</li>
<li><a href="http://www.g8.utoronto.ca/summit/2001genoa/dotforce1.html" target="_blank">Digital Opportunity Task Force</a> (2001)</li>
<li><a href="http://www.g8italy.it/_en/docs/XGKPT170.htm" target="_blank">Genoa Summit 2001 Communiqué</a> (2001)</li>
</ul>
<p>Schlussendlich existiert auch die Möglichkeit ethisch verwerfliches Verhalten im Internet mit <strong>Technischen Einrichtungen</strong> &#8211; wie Filter-, Abblock- und Rating-Verfahren &#8211; herbeizuführen.  Natürlich sind diese auch stark umstritten, denn die einen sind der Meinung, dass dies zur Einschränkung des freien Zugriffs auf Information führt oder betrachten dies sogar als Vorstufe einer Internet-Zensur. Andere Stimmen sind der Meinung, dass dieses Verfahren die Chance ist, die Kontrolle über Internetinformationen zu behalten (Kuhlen, 2000).</p>
<p>Bei Capurro (2007) habe ich einige Beispiele dieser sog. &#8222;Filtering Software&#8220; entdeckt, die ich hier noch nennen möchte:</p>
<ul type="disc">
<li>Surf Watch,      <a href="http://www.netnanny.com/" target="_blank">Net Nanny</a></li>
<li><a href="http://www.cybersitter.com/" target="_blank">Cyber Sitter</a></li>
<li><a href="http://www.cyberpatrol.com/" target="_blank">Cyber Patrol</a></li>
</ul>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es ist interessant zu erfahren wie gross und vielfältig die Zahl der Institutionen ist, die spezifisch ihren Beitrag für die Ethik im Internet leisten wollen. Gewisse konzentrieren sich auf technische und andere wiederum auf philosophische Fragestellungen. Dieses Faktum grosser Beteiligung von Interessensgemeinschaften ist sicherlich gut und förderlich für die Ethik im Internet. Damit die Ethik im Internet aber noch mehr Gewicht gewinnt, ist es meines Erachtens von essentieller Wichtigkeit, dass auch die Allgemeinheit, bzw. weite Welt der Internetuser auf die Thematik Ethik sensibilisiert wird. Erst durch die Mobilisierung der verschiedenen Bevölkerungsschichten geht man einen Schritt weiter zur Realisierung der Internetethik. Da scheinen mir Hilfsmittel wie Kampagnen als eine geeignete Lösung.</p>
<p>Aus meiner persönlichen Sicht würde die Festlegung von gesetzlichen Normen vielmehr an der technischen Umsetzung und der extremen Dynamik des Internets scheitern als an der Problematik der politischen Grenzen jedes einzelnen Rechtsstaates. Dies u.a. deshalb, weil ein Rechtssystem in einem demokratischen Staat sehr starr und schwerfällig ist und mit der grossen Dynamik des Internets nicht mithalten kann.</p>
<p>Aber solange das ethisch korrekte Verhalten nicht gesetzlich verankert ist, basiert ein solches auf rein freiwilliger Basis. Dies wiederum führt zu einer grossen Eigenverantwortung bei jedem einzelnen User, in dem Sinne, dass der Upload von Seiten mit ethisch verwerflichen Inhalten bewusst umgangen wird.</p>
<p>Technischer Einrichtungen wie Filter-, Abblock- und Rating-Verfahren stehe ich eher kritisch gegenüber. Hier ist eine realistische und besonders der Allgemeinheit bestimmte Meinung gefragt. Es darf nicht willkürlich durch den Staat oder gar die Wirtschaft bestimmt werden, was man der Bevölkerung erlauben darf und was nicht.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>Literaturverzeichnis</strong></p>
<p><strong>Capurro, R. (2007).</strong> Einführung in die Informationsehtik. Systematische Aspekte (II). URL: <a href="http://www.capurro.de/ethikskript/kap7.htm#Par7.1">http://www.capurro.de/ethikskript/kap7.htm#Par7.1</a> [Stand 25. Mai 2007]</p>
<p><strong>GIA. (ohne Datum).</strong> Unsere Grundsätze. URL: <a href="http://www.gi-ev.de/wir-ueber-uns/unsere-grundsaetze">http://www.gi-ev.de/wir-ueber-uns/unsere-grundsaetze</a> [Stand ohne Datum]</p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kolb, A. (2001).</strong> Die Fluchtgesellschaft im Netz. Neuer Ethik-Kodex für das Internet. Münster: LIT</a></p>
<p><strong>Kuhlen, R.</strong> (<strong>2000).</strong> Geist oder Engel. Gespenst oder Engel &#8211; Filter-, Abblock- und Rating-Verfahren im Internet. UNESCO darf nicht bloß zuschauen.  URL: <a href="http://www.nethics.net/nethics/de/themen/rating/gespenst.html#no1">http://www.nethics.net/nethics/de/themen/rating/gespenst.html#no1</a> [Stand 2000 ]</p>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 20:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[freedom of access]]></category>
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		<category><![CDATA[John Perry Barlow]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweizerischer Kriminalprävention]]></category>
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		<description><![CDATA[Bereits im letzten Blog habe ich in der Themenvorschau erwähnt, dass ich im vorliegenden Eintrag den Schwerpunkt auf die Frage, ob man Ethik im Internet braucht, setzen werde. Darum möchte ich nun einige Fälle nennen, die aufzeigen sollen, dass die Diskussion um Ethik im Internet unerlässlich ist.
Themen, welche die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit Ethik auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=17&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bereits im letzten Blog habe ich in der Themenvorschau erwähnt, dass ich im vorliegenden Eintrag den Schwerpunkt auf die Frage, ob man Ethik im Internet braucht, setzen werde. Darum möchte ich nun einige Fälle nennen, die aufzeigen sollen, dass die Diskussion um Ethik im Internet unerlässlich ist.</p>
<p>Themen, welche die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit Ethik auch im Bereich des Internets aufzeigen:</p>
<ul>
<li>Obwohl wir heute in einer Informationsgesellschaft leben, hat bei weitem noch nicht jedermann Zugang zum Internet. Zum Beispiel gibt es in der Republik Kamerun derzeit nur 45 000 User und dies bei einer Gesamtbevölkerung von 15,74 Mio, was einer Abdeckung von 0,29% entspricht.</li>
</ul>
<p style="padding-left:60px;">Als Vergleich hierzu spricht man in den USA und den Niederlanden von einer Online-Rate (~Reichweite  des Internets als Prozentzahl von Personen mit Internetzugang zur gesamten Bevölkerung) von jeweils 64,0% und in Island sogar 70,7 % (Scheule, 2005, S. 476). Dieser Vergleich zeigt die immer häufiger angesprochene Problematik des so genannten  „<strong>Digital Divide</strong>&#8220; auf, welcher die sich immer weiter öffnende Schere von Bevölkerungsregionen mit und solcher ohne Zugang zum Internet beschreibt.</p>
<p style="padding-left:60px;">Falls ihr Interesse habt mehr über die digital divide zu erfahren, möchte ich auf den <strong><a title="das digitale Gefälle als Gerechtigkeitsproblem" href="http://www.kthf.uni-augsburg.de/prof_doz/dfg-projekt/scheule/Leseraum/Digitales_Gefaelle_als_Gerechtigkeitsproblem__R__Scheule.pdf" target="_blank">Bericht „Das digitale Gefälle als Gerechtigkeitsproblem&#8220;</a></strong><strong> </strong>von Rupert Scheule hinweisen, welcher auch in der Zeitschrift Informatik Spektrum veröffentlicht worden ist.</p>
<ul>
<li>Die Fragen nach der Freiheit der Verbreitung, werden in Form der Frage nach der Zugänglichkeit zur Weltvernetzung (freedom of access) gestellt. Eine zentrale Rolle im Zusammenhang des so genannten „<strong>freedom of access</strong>&#8220; spielt die Pressefreiheit. Sie ist gemäss Capurro (2003, S. 79) die Kernfrage einer postmodernen Informationsethik. Eine der Organisationen, die für die <strong>Meinungs- und Pressefreiheit</strong> kämpft, ist die <a title="reporter ohne grenzen" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ueber-uns.html" target="_blank">Organisation Reporter ohne Grenzen</a>, welche sich weltweit für die unabhängige Verbreitung von Informationen einsetzt. Dazu gehörte die <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/menschenrechte-heiliger-als-das-olympische-feuer.html" target="_blank">kürzliche Aktion beim Entzünden der Olympischen Flamme in Olympia</a> (Griechenland), welche in den internationalen Medien diskutiert wurde. Mit dieser Aktion sollte auf die in China unterdrückte Presse- und Meinungsfreiheit aufmerksam gemacht werden (China gehört gemäss der <a title="rangliste" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste-2006.html" target="_blank">Rangliste von Reporter ohne Grenzen</a> bzgl. Pressefreiheit zu den am schlechtesten abgeschneidenden Ländern).</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Mit Meinungsfreiheit bzw., viel eher im Zusammenhang mit dessen Einschränkung ist die <strong>Zensur</strong> zu nennen. Wie Simons (1997, S. 1) meint, ist die Zensur als eine Beschränkung der freien Meinungsäusserung durch den Staat bzw. einer in seinem Auftrag handelnden Behörde zu verstehen. Somit wird die Verbreitung von bestimmten Meinungen in Sprach-, Schrift-, Bild- oder Filmform untersagt bzw. inhaltlich sehr stark kontrolliert und allenfalls korrigiert. Die Form und das Ausmass der Zensur stellt ebenso ein Gradmesser für die Mündigkeit dar, welche der zensierende Staat seinen Bürgern zugesteht. Daraus folgt, dass in diktatorisch geprägten Ländern das Mass der Meinungsfreiheit geringer, der Umfang der Zensur mithin grösser ist, als in demokratischen Staaten &#8211; aber selbst dort bestehen noch merkliche Unterschiede (Simons, 1997, S.1). Z.B. werden in China bestimmte Suchbegriffe wie „6-4&#8243; (Datum des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking) oder „Tibet Unabhängigkeit&#8220; sogar zu einer kurzfristigen Blockade für den Nutzer geführt. Gemäss Reporter ohne Grenzen erscheine danach eine Fehlermeldung, bei einer erneuten Suchanfrage reagiere die Yahoo-Seite dann gar nicht mehr. Erst nach einer Stunde könne der Dienst wieder genutzt werden (Reporter ohne Grenzen, 2006). Für weitere Informationen möchte ich auf die Blogseite von <a href="http://bigmamaiswatchingyou.wordpress.com/" target="_blank">Jocelyne Prèlaz</a> hinweisen.</li>
</ul>
<ul class="unIndentedList">
<li> Im Jahr 2004 nahm <a title="kobik" href="http://www.cybercrime.ch/" target="_blank">Kobik </a>aus der Bevölkerung 6&#8242;100 Verdachtsmeldungen zu <strong>Kinderpornografie</strong> entgegen, von welchen 521 Dossiers mit erhärtetem Verdacht auf Kinderpornografie an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet wurden. Dank der raschen Verbreitung des Internets hat die Kinderpornografie in den letzten Jahren enorm zugenommen. Das Sexgeschäft soll gemäss <a href="http://www.skppsc.ch/1/de/" target="_blank">Schweizerischer Kriminalprävention</a> sehr profitabel sein, denn damit wird weltweit ein Umsatz von 20 Milliarden Dollar pro Jahr erwirtschaftet. Die schrecklichen Machwerke sind umso teurer, je jünger die kindlichen Opfer, je sadistischer die Handlungen an diesen Opfern sind. Die Herstellung von Kinderpornos ist dank technischem Fortschritt einfach geworden, da praktisch jedermann die dafür notwendigen Technologien bereits von einer breiten Bevölkerungsschicht gehalten werden (Digitalkameras, E-Mails und neue versteckte Speichermöglichkeiten) . Weitere Informationen bzgl. Kinderpornografie finden sie auf die folgende Seite <a href="http://www.stop-pornographie-enfantine.ch/3/de/1paedokriminalitaet/102internet.php#1" target="_blank">Stop-Pornographie-Enfantine</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li> Laut Gall (2004) nimmt der <strong>Antisemitismus</strong> neben vielen anderen extremen Wertesystemen auf den Internetseiten seit vielen Jahren eine immer dominantere und immer aggressivere Stellung ein. Die antisemitische Propaganda im Internet ist seit den 90er Jahren viel gefährlicher als die bisher üblichen Propagandamittel (Zeitungen, Flugblätter und NPD-Vorträge in irgendwelchen Hinterzimmern). Gemäss <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Perry_Barlow" target="_blank">John Perry Barlow</a>, einem Vordenker der Netzkultur, welcher sich für eine vollständige Deregulierung des Internets einsetzt, unterstützt das Recht, Naziseiten ins Netz zu stellen. Er interpretiert, dass Hitler auch im Gefängnis sass, als er „Mein Kampf&#8220; schrieb und dies zeige, dass Ansichten Naziseiten nicht zu veröffentlichen nicht unbedingt schwächer mache, wenn man versucht, sie zu unterdrücken. Somit soll Werbungen für die Naziideologie gemäss Barlow erlaubt sein, aber die Aktionen auf die Strasse zu gehen und andere Leute zu verprügeln verurteilt er scharf (Kammerer, 2003).</li>
</ul>
<p style="padding-left:60px;">Während meiner Suche auf Youtube nach rechtsradikal tendierenden Clips, bin ich auf den deutschen Rechtsextremisten und Antisemiten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Mahler" target="_blank">Horst Mahler</a> gestossen. Der Jurist wurde mehrfach wegen Volksverhetzung und <a title="Holocaustleugnung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaustleugnung">Holocaustleugnung</a> verurteilt, so dass ihm die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen wurde. Auf Google bin ich zudem auf <a title="mahler" href="http://www.deutsches-kolleg.org/hm/" target="_blank">Mahlers Homepage</a> gestossen.</p>
<p style="padding-left:60px;"><a href="http://www.nazis-im-internet.de/" target="_blank"> Video Rechtsradikalismus im Internet</a></p>
<p style="padding-left:60px;">
<p style="padding-left:30px;">
<ul type="disc">
<li>Der <strong>Datenschutz</strong> geht davon aus, dass jede Person ein berechtigtes      Interesse an der Vertraulichkeit der sie betreffenden personenbezogenen      Daten hat. Jede Übermittlung, Verarbeitung und Speicherung von      personenbezogenen Daten bedarf der ausdrücklichen Ermächtigung durch die      betroffene Person. Hier werden der Schutz vor Information und ihrer      Weitergabe in den Vordergrund gestellt (Kolb, Esterbauer, Ruckenbauer, 1998, S. S. 55-56), damit es z.B. nicht zur      Verbreitung unrichtiger personenbezogener Daten kommt oder für andere      Zwecke missbraucht werden. Für interessante Beispiele möchte ich auf die Blogseite <a href="http://sum4sem.wordpress.com" target="_blank">Datenverluste Grossbritannien</a> hinweisen, welche gut gestückt ist      mit interessanten Fällen insbesondere bzgl. staatlichen Datenschutzes.</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li>Von Hausmanninger, Capurro      konnte ich entnehmen, dass die <strong>Multikulturalität</strong> und die <strong>Multilingualität</strong> auch wahrzunehmende      Aspekte sind. Schliesslich spielen bei der Entwicklung von      Computerprogrammen, Übertragungstechniken, Präsentationsformaten, den      Kosten des Angebotes von Internet-Seiten usw. ökonomische Fragen der      Grössenordnung der jeweiligen NutzerInnen-Kreise eine entscheidende Rolle-      in wenigen Jahren wird Chinesisch die am meisten genutzte Sprache im      Internet sein. D.h. die Verbreitung, Nutzung, Reputation und ökonomische      Bedeutung von Sprachen hängt von der Grösse der jeweiligen      Sprachgemeinschaft und deren ökonomischer Rolle im Vergleich zu anderen      Sprachgemeinschaften ab. Jede Ausweitung der Sprachgemeinschaft erlaubt      zusätzliche Verbindungen für alle diejenigen, die diese Sprache bereits      beherrschen und nutzen.&#8220; (Hausmanninger, Capurro, 2002, S. 45-46)</li>
</ul>
<ul type="disc">
<li><a href="http://www.itwissen.info/definition/lexikon//__hacker_Hacker.html" target="_blank">Hacking </a> wie etwa zu Zwecken der Industrie- oder Staatsspionage ist üblich. Im Netz habe ich drei Klips gefunden</li>
</ul>
<p style="padding-left:60px;">Das ist ein<a href="http://edition.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/04/01/oly.internet.ap/index.html#cnnSTCVideo" target="_blank"> </a><a href="http://edition.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/04/01/oly.internet.ap/index.html#cnnSTCVideo" target="_blank">Interview von CNN mit chinesischen<strong> </strong>Hackern</a><a href="http://edition.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/04/01/oly.internet.ap/index.html#cnnSTCVideo" target="_blank"><strong> </strong></a></p>
<p style="padding-left:60px;">Hier wird gezeigt, wie man <a href="http://www.metacafe.com/watch/234602/hacking_internet_cameras/" target="_blank">Internetkameras hacken </a>kann.</p>
<p style="padding-left:60px;">Hier lernt man wie man ein <a href="http://www.metacafe.com/watch/331749/how_to_hack_a_windows_xp_password_without_any_programs/" target="_blank">Windows XP Password ohne irgendein Programm hacke</a>n kann.</p>
<p style="padding-left:60px;">
<p><span id="more-17"></span><br />
<!--more--></p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Anhand der oben genannten Fälle, kann man die Frage, ob man Ethik im Internet braucht, klar bejahen. Die Konflikte in elektronischen Umgebungen zeigen die Wichtigkeit der Informationsethik auf. Kuhlen erklärt diesen Bedarf nach Informationsethik folgendermassen:</p>
<p><em>„Der Bedarf nach informationsethischen Diskursen entsteht, wenn, wie skizziert, bei wichtigen Fragen des Umgangs mit Wissen und Information divergierende Interessen aufeinander prallen und unterschiedliche Ziele miteinander konfligieren und wenn die Interessen und Ziele durch jeweils für sich durchaus plausibel anmutendes normatives Verhalten gerechtfertigt zu sein scheinen.&#8220; (Kuhlen, 2003)</em></p>
<p>Wegen der moralischen Konflikte, welche mit herkömmlichen und rechtlichen Mitteln kaum bewältigbar ist, hat man im Internet den <a href="http://www.itwissen.info/definition/lexikon//__netiquette_Netiquette.html" target="_blank">Netiquette</a> aufgestellt. Der Netiquette ist durch Berücksichtigung vom interkulturellen Kontext entstanden.</p>
<p>Schliesslich wirft die sich wandelnde Umwelt immer wieder Fragen auf, die „rechtlich&#8220; noch nicht geregelt sind und hier kann die Ethik helfen. Ebenso hilft sie den Fachleuten in beruflichen Situationen ethisch begründete Entscheidungen zu treffen &amp; Handlungsanleitungen zu finden -als ein Beispiel kann ich hier den Archivaren Ehrenkodex nennen.</p>
<p>Der informationsethische Diskurs hilft auch bei der Überprüfung, ob die vorhandenen rechtlichen Positionen oder Rechtsentwürfe auch im Einklang mit den neuen medialen, die Zukunft von Wissen und Information bestimmenden Potenzialen der digitalen Räume stehen (Kuhlen, 2003)<br />
<!--more--><br />
<!--more--><br />
<strong>Themenvorschau</strong></p>
<p>Nach dem ich ziemlich ausgiebig auf theoretischer Basis über die Ethik berichtet habe, möchte ich mich in der Folge allmählich mit der praktischen Anwendung der Ethik im Internet auseinandersetzen. Den ersten Schritt wage ich mit dem nächsten Blogeintrag, in dem ich über einige Institutionen vorstelle und auch über ihre Aufgaben berichte, d.h. ihren Beitrag für die Ethik im Internet.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--><br />
<strong>Literaturverzeichnis:</strong></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Capurro, R.( 2003).</strong> Ethik im Netz. Stuttgart: Franz Steiner.</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Gall, D. (2004). </strong><em>Antisemitismus und neue Medien. Gleichgültig? Unerfahren? Hilflos?.</em> Gefunden am 3. April 2008 unter http://www.hagalil.com/archiv/2004/03/antisemitismus.htm</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Hausmanninger, T.; Capurro, R. (Hrsg). (2002).</strong> Netzethik. Grundlegungsfragen der Internetethik. München: Wilhelm Fink</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kammerer, D. (2003, 30. Januar).</strong> Das Internet ist das Nervensystem. <em>Tageszeitung</em></a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kolb, A.; Esterbauer, R.;  Ruckenbauer, H. (1998).</strong> Cyberethik. Verantwortung in der digital vernetzten Welt. Stuttgart: W. Kohlhammer</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2003). </strong>Informationsethische Grundlagen. Universität Konstanz.</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Reporter ohne Grenzen. (2006, 19. Juni).</strong> <em>Yahoo zensiert am stärksten.</em> Spiegel Online</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Scheule, R., (2005, 1. Dezember).</strong>: <em>Das „digitale Gefälle&#8220; als Gerechtigkeitsproblem</em>. Informatik Spektrum</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Simons, J. (1997).</strong> Bits ohne Grenzen? &#8211; Zensur im Internet. Communication Consult</a></p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tendedunchu.wordpress.com/17/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tendedunchu.wordpress.com/17/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tendedunchu.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tendedunchu.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tendedunchu.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tendedunchu.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tendedunchu.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tendedunchu.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tendedunchu.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tendedunchu.wordpress.com/17/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tendedunchu.wordpress.com/17/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tendedunchu.wordpress.com/17/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=17&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Informationsethik</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/26/informationsethik/</link>
		<comments>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/26/informationsethik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 20:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsethik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[interkulturellen Kontext]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[4.1 Definition
Der Begriff Informationsethik beschreibt die Ethik im Bereich der Informationswissenschaft und zählt damit zur so genannten neuen Ethik. Dies bedeutet nicht, dass diese neue Ethik, den klassischen ethischen Diskurs ausser Kraft setzt (Kuhlen, 2004, S. 18-19), sondern die Ethik so geformt wird, dass deren Grundsätze Anwendbarkeit für das Internet erlangen (Schwenk, 2002, S. 31-32). [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=10&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>4.1 Definition</strong></p>
<p>Der Begriff Informationsethik beschreibt die Ethik im Bereich der Informationswissenschaft und zählt damit zur so genannten neuen Ethik. Dies bedeutet nicht, dass diese neue Ethik, den klassischen ethischen Diskurs ausser Kraft setzt (Kuhlen, 2004, S. 18-19), sondern die Ethik so geformt wird, dass deren Grundsätze Anwendbarkeit für das Internet erlangen (Schwenk, 2002, S. 31-32). Somit zielt die Informationsethik explizit auf das normative Verhalten in den telemediatisierten Lebenswelten ab.</p>
<p>Zu den grundlegenden Prinzipien der Informationsethik gehören:</p>
<ul>
<li> Gerechtigkeit</li>
<li> Inklusivität</li>
<li> Selbstbestimmung und</li>
<li> Nachhaltigkeit</li>
</ul>
<p>Aus diesen Grundsätzen können das Recht auf Kommunikation, Privatsphäre, Teilungsbereitschaft, Transparenz und informationelle Symmetrien abgeleitet werden (Kuhlen, 2004, S. 18-19).</p>
<p><span id="more-10"></span><br />
<!--more--></p>
<p>Kuhlen prägte zudem die Aussage, dass das Ethos der Informationsgesellschaft das Internet ist (Kuhlen, 2004, S. 28 ff.), das wiederum bedeutet, dass das Internet den Raum der Informationsethik darstellt. Schliesslich entwickeln sich in den elektronischen Räumen beim Umgang mit Wissen und Information gegenwärtig die Umgangsformen, daraus die Normen, daraus vielleicht die moralischen Grundlagen (das normative Verhalten) und vielleicht sogar neue ethische Verallgemeinerungen. Da die Informationsethik die bisherige Ethik nicht ausschliesst, ist sie somit die Gesamtheit offener Aussagen über das normative Verhalten, dass sich in den fortschreitend telemediatisierten Lebenswelten und in der Auseinandersetzung mit den in bisherigen Lebenswelten gültigen Werten und normativen Verhaltensweisen entwickelt (Kuhlen, 2004, S. 23).</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p>Weil die elektronischen Räume des Internets alle Bereiche der Gesellschaft (Kuhlen, 2003) prägen und die Streuweite höher ist, als bei den anderen Medien, beansprucht die Informationsethik die öffentliche Aufmerksamkeit. Darum ist es wichtig zu berücksichtigen, dass das Internet und das abstrakte Konstrukt der globalen Informationsgesellschaft weder die vielen nationalen und regionalen Informationsgesellschaften und damit weder die dort bestimmenden Werte und normativen Verhaltensformen noch die bisherigen Prinzipien bürgerlicher Gesellschaft (Marktwirtschaft, Demokratie und Allgemeine Menschenrechte) ausser Kraft setzt. Schliesslich leben die Menschen weiterhin in ihren lokalen, nationalen und regionalen Kontexten und sie betreiben ihre privaten, professionellen, wirtschaftlichen und öffentlichen Geschäfte weiterhin in den etablierten Strukturen der bürgerlichen Gesellschaft ( Kuhlen, 2004, S. 29). Deswegen erschwert die globale Ausrichtung des Internets auch die Etablierung eines einheitlichen Wertekonsens und einheitlicher Online-Gesetze. Schliesslich gibt es zum einen diverse Rechtstraditionen, zum anderen differenzieren sich die moralischen Kriterien einzelner Kulturen und Lebensräume zum Teil stark. Darum schreibt man dem interkulturellen Kontext des Internets eine besondere Bedeutung zu, der einen gesellschafts- und kulturübergreifenden Dialog über Grundwerte nötig erscheinen lässt.</p>
<p>Weil die Einhaltung ethischer Normen stets auf freiwilliger Basis erfolgt und daher die Akzeptanz durch den Nutzer voraussetzt, ist es erforderlich und sinnvoll, den einzelnen „Beteiligten&#8220; zu Worte kommen zu lassen und zu überprüfen, welche Normen und Werte die Online-Nutzer als gemeinsame ethische Basis anzuerkennen bereit sind (Schwenk, 2002, S. 31-32). Somit lautet die Aufgabe nach Wolf (2007, S. 331 ff.) „Brücken zwischen den kulturellen Welten dieser Erde zu schaffen und Mindeststandards dessen zu definieren, wie die Menschenwürde einzuhalten ist und was deshalb im Internet nicht verbreitet werden darf. Diese Diskussion ist mit besonderer Sensibilität und grossem Fingerspitzengefühl zu führen, um neben der bereits bestehenden wirtschaftlichen und sprachlichen Dominanz der westlichen Kulturen (Offenhäusser, 1999, S. 77 zitiert in Wolff, 2007, S. 331-345) eine zusätzliche gesamtkulturelle und moralische Homogenisierung zu vermeiden (Wolff, 2007, 331-345). Erst auf Basis dieser Diskussionsergebnisse kann eine sinnvolle, weitgehend akzeptierte, individualethische Internetethik entwickelt werden (Schwenk, 2002, S. 31-32).</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p>Ein weiterer nennenswerter Aspekt ist, dass sich in elektronischen Räumen weltweit ein neues Verhalten bzgl. der Bereitstellung und Inanspruchnahme intellektueller Produkte unterschiedlicher medialer Art (Musik, Texte, Bilder) und von der allgemeinen Publikumsinformation bis zu wissenschaftlichen Erzeugnissen entwickelt hat. Angesprochen wird hier der freizügige, nicht kommerzielle Umgang mit Wissen und Information (z.B. File-Sharing-Systeme, unter Anwendung von P2P-Technologie, durch Verwendung offener Entwicklungsumgebungen für Software (Open Source), durch Anrechnung und Referenzierung von Leistung, nicht über monetäre Abrechnung (Kuhlen, 2003)). Als einer der bekanntesten Fälle ist die &#8222;Napsterisierung&#8220; zu nennen, welche sehr widersprüchlich angesehen wird. Die einen halten dies als Data Piracy und die anderen sind der Meinung, dass man durch den freizügigen Umgang etwas Gutes tut.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>4.2 Fazit</strong></p>
<p>Capurro (2003, S. 80-83) schlägt vor, dass auf Basis der „<a title="Menschenrechte" href="http://www.unric.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=105&amp;Itemid=146" target="_blank">Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte</a>&#8220;  ethische Grundsätze für das Internet entwickelt werden. Die wichtige Frage, welche hier aber nicht beantwortet werden kann, ist, wie die Einhaltung dieser so definierten ethischen Grundsätze zugesichert werden kann.</p>
<p>Neben der Frage nach der ethischen Korrektheit von Inhalten im World Wide Web, ist auch die Funktion, welches das Internet im ganzen Ethik-Diskurs wahrnimmt und auch noch vermehrt wahrnehmen könnte ein zentrales Thema, welches bedacht werden muss. Die zitierten Autoren betonen einstimmig, dass ein gesellschafts- und kulturübergreifender Dialog notwendig ist, damit die ethischen Normen festgelegt werden können. Nach meiner Meinung dürfte sich diese Diskussion schwierig gestalten, da ein gemeinsames Verständnis der unterschiedlichen Kulturen sehr oft fehlen wird.</p>
<p>Die Vorstellung von Moral ist durch Kultur, Religion und Tradition geprägt. Genauso sind die auf diesen unterschiedlichen Moralvorstellungen basierenden Gesetze von Nation zu Nation unterschiedlich ausgestaltet.</p>
<p>Die Informationsethik kann in ihrer völkerverbindenden und kulturübergreifenden Funktion eine Plattform für einen ethischen Diskurs bieten und dadurch die Herbeiführung eines ethischen Grundkonsenses entscheidend unterstützen. Somit stellt die Informationsethik aus meiner Sicht eine ganz zentrale Möglichkeit dar, das gemeinsame ethische Verständnis zu fördern.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>4.3 Themenvorschau</strong></p>
<p>Ich habe mich bereits letzte Woche mit den diversen Sichten der Ethiken beschäftigt und mich in obigem Eintrag mit der Informationsethik auseinandergesetzt. Beim nächsten Blog möchte ich der Fragestellung, ob man Ethik im Internet braucht, meine Aufmerksamkeit schenken.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>4.4 Literaturverzeichnis</strong></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Capurro, R. (2003)</strong>. Ethik im Netz. Stuttgart: Franz Steiner.</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2004)</strong>. Informationsethik. Umgang mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UVK</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2003)</strong>. Informationsethische Grundlagen. Universität Konstanz.</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Schwenk, J. (2002).</strong> Cyberethik. Ethische Problemstellungen des Internets und Regulierungsansätze aus Sicht der Online-Nutzer. München: Reinhard Fischer</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Wolff, O.J. (2007).</strong> Kommunikationsethik des Internets. Eine anthropologisch-theologische Grundlegung. Hamburg: Dr. Kovac</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Verschiedene Sichten der Ethik</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/25/verschiedene-sichten-der-ethik/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 16:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin- und Bioethik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsethik]]></category>
		<category><![CDATA[religiös motivierte Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Technikethik]]></category>
		<category><![CDATA[verschiedene Sichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in meinem letzten Blog-Eintrag angekündigt, möchte ich nun einige Sichten der Ethik kurz vorstellen, bevor ich mich spezifisch der Informationsethik widme, welche für die Informationswissenschaft von besonderer Bedeutung ist. Als Beispiele von unterschiedlichen Sichtweisen der Ethik habe ich mir jene der Rechtsethik, religiös motivierter Ethik, Medizin- und Bioethik, Wirtschaftsethik und Technikethik ausgesucht.


3.1 Rechtsethik
In der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=9&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie in meinem letzten Blog-Eintrag angekündigt, möchte ich nun einige Sichten der Ethik kurz vorstellen, bevor ich mich spezifisch der Informationsethik widme, welche für die Informationswissenschaft von besonderer Bedeutung ist. Als Beispiele von unterschiedlichen Sichtweisen der Ethik habe ich mir jene der Rechtsethik, religiös motivierter Ethik, Medizin- und Bioethik, Wirtschaftsethik und Technikethik ausgesucht.</p>
<p><span id="more-9"></span><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.1 Rechtsethik</strong></p>
<p>In der Rechtsphilosophie ist die Ethik ein zweiter Normkreis neben den Rechtswissenschaften an sich, dessen Regeln sich aus dem Zusammenleben entwickelt haben und nicht mit Hilfe des Staates durchgesetzt werden können. Darum werden die Normen der Ethik mittels gesellschaftlichen Drucks durchgesetzt, z.B. durch Ächtung des Betroffenen.</p>
<p>Es gibt auch Bereiche in denen Ethik und Recht deckungsgleich sind, Beispiele stellen Diebstahl und Mord dar, welche beide sowohl ethisch geächtet werden, als auch rechtlich strafbar sind. Im Falle von Lügen hingegen handelt es sich um ein ethisch verwerfliches Verhalten, wobei dies aus Sicht des Rechtsstaates nur in ganz bestimmten Fällen gesetzeswidrig ist (zum Beispiel im Falle von Betrug). (Lexexakt, 2007)</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.2 Religiös motivierte Ethik</strong></p>
<p>Im Falle religiös motivierter Ethik beruft man sich auf eine göttliche Offenbarung als Quelle von Handlungsnormen.</p>
<p>Religion gibt somit Handlungsanweisungen über ein moralisch korrektes Verhalten an seine Gläubigen. Dabei geschieht dies meist in Form einer Doktrin. Der einzelne Mensch soll nicht über Ethik und Moral reflektieren. Er soll sich so verhalten, wie dies seine Religion als moralisch richtig betrachtet.</p>
<p>Dieser Anspruch der Religion das moralisch korrekte Verhalten zu kennen, widerstrebt eigentlich einem modernen Ethik-Verständnis, welches davon ausgeht, dass Ethik der Ausfluss einer Diskussion und somit auch nichts Statisches ist und allgemeine &#8211; also auch religionsunabhängige &#8211; Geltung haben soll.</p>
<p>Als extremes Beispiel für ein von einer bestimmten Religion, bzw. einer Glaubensrichtung dieser Religion, als moralisch korrekt betrachtetes Verhalten, sei der Glaubenskrieg &#8222;Jihad&#8220; genannt. Dieser heilige Krieg für die eigene Religion wird von entsprechender Glaubensrichtung als moralisch korrekt taxiert. Eine moderne Ethik verlangt aber eine Diskussion darüber, ob ein solches Verhalten moralisch korrekt ist oder nicht. Insofern steht Ethik und Religion in einem Spannungsverhältnis.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/25/verschiedene-sichten-der-ethik/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ozSMjTxdjsU/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/25/verschiedene-sichten-der-ethik/"><img src="http://img.youtube.com/vi/KNhJmFXPTJw/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
<!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.3 Medizin- und Bioethik</strong></p>
<p>Die Frage über den Anfang und das Ende eines menschlichen Lebens ist nicht klar definiert. Man ist sich nicht sicher, ob das Leben mit der Zeugung, der Geburt oder irgendwann dazwischen beginnt. Entsprechend ist es unklar, ob das Ende aller Hirnfunktionen als Todeskriterium ausreicht.</p>
<p>Der ethische Diskurs muss somit herbeigezogen werden, um den Umgang mit Embryos bzw. Feten (Abtreibungsproblematik), mit Euthanasie- und Transplantationsproblemen und weiteren Themen mehr zu diskutieren. So werfen die Möglichkeiten genetischer Manipulation (Klonen) zum Beispiel neue Fragen auf, die nicht durch medizinisches Wissen allein beantwortet werden können (Wingi, 2002)</p>
<p>Einer der aktuellen Fälle, der internationalen Anklang gefunden hat, ist der Tod der Französin Chantal Sebire. Seit acht Jahren litt sie an Esthesioneuroblastoma &#8211; eine seltene Krebskrankheit. Da in Frankreich Euthanasie (Sterbehilfe) gesetzlich nicht erlaubt ist, wurde ihr die Unterstützung zum gewählten Freitod von den Ärzten verweigert. Es stellt sich hier aus ethischer Sicht die Frage, ob es ethisch korrekt ist den Freitod zu wählen, bzw. ob es ethisch korrekt ist, jemanden, der sich für den Freitod entschieden hat, dabei nicht zu unterstützen.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/25/verschiedene-sichten-der-ethik/"><img src="http://img.youtube.com/vi/MTLvJNPefkU/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>auf <a title="sabire in english" href="http://edition.cnn.com/2008/HEALTH/conditions/03/20/france.tumor/index.html#cnnSTCText" target="_blank">englisch</a> für die Leser, die Französisch-Faul sind.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.4 Wirtschaftsethik</strong></p>
<p>Die Wirtschaftethik behandelt Fragen, welche ökonomische Handlungsweisen und -gesetze in Einklang mit sozialer Gerechtigkeit zu bringen versucht.</p>
<p>Ebenso wird diskutiert, wer eigentlich die Verantwortung für das ökonomische Handeln trägt, wenn nicht mehr einzelne Menschen, sondern international agierende Konzerne, die das Wirtschaftsgeschehen bestimmen. (Wingi, 2002)</p>
<p>Hausmanninger (2003, S. 36) definiert die Wirtschaftsethik folgendermassen:</p>
<blockquote><p>„Der folgende Ansatz schliesst an die Auffassung der Wirtschaftsethik als ethische Ökonomie an, bemüht sich also um eine Versöhnung ökonomischer und ethischer Rationalität, oder, diskursiv formuliert, um eine Integration strategischer und kommunikativer Vernunft. [...] Wirtschaftsethik wird so zur Vernunftethik des Wirtschaftens.&#8220;</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>Meiner Meinung nach ist es anspruchsvoll Ethik und Wirtschaft in Einklang zu bringen. Es erfordert oft eine Umstellung im Denken, eine Anpassung bisher als gut anerkannter Handlungsweisen. Eine ethisch legitimierte Handlungsweise ermöglicht aber auch ganz neue Geschäftsmodelle und ist oft längerfristig orientiert, als eine möglichst grosse, kurzfristige Gewinnabschöpfung. Wichtig ist auch in diesem Bereich die Diskussion darüber, was als ethisch vertretbar betrachtet werden kann und was nicht.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.5 Technikethik</strong></p>
<p>Zentraler Aspekt bei der Technik sind die Fragen nach dem verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien (Fernsehen, Internet). Hausmaninnger (2003, S. 83) nennt dabei Benutzerfreundlichkeit und <a title="definition datensicherheit" href="http://www.itwissen.info/definition/lexikon//__data%20security_Datensicherheit.html" target="_blank">Datensicherheit </a> als zwei Qualitätsmerkmale der Informationstechnik, welche von ethischer Relevanz sind. Mit Benutzerfreundlichkeit ist gemeint, dass die Technik auch senioren- und behindertengerecht ist.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.6 Fazit</strong></p>
<p>Obwohl diverse Sichten von Ethik existieren und der Schwerpunkt unterschiedlich gelegt wird, bleibt den unterschiedlichen Sichtweisen eines gemein: die Frage nach dem Guten, dem moralisch Richtigen.</p>
<p>Die Antworten auf diese Frage dürften von Kultur zu Kultur anders ausfallen. Darum ist es wichtig, dass man zu einem gemeinsamen Nenner kommt und dies ist erst dann möglich, wenn ein Diskurs über Ethik stattfindet und die Bereitschaft gemeinsam zu einer konstruktiven Lösung zu kommen, vorhanden ist.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.7 Themenvorschau</strong></p>
<p>Beim nächsten Blog werde ich über die Informationsethik berichten.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--></p>
<p><strong>3.8 Literaturverzeichnis</strong></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Hausmanninger T.; (Hrsg). (2003)</strong>. Handeln im Netz. Bereichsethiken und Jugendschutz im Internet. München: Wilhelm Fink</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Lexexakt (2007)</strong>. „Ethik&#8220; URL: http://www.lexexakt.de/glossar/ethik.php [Stand: 20. Februar 2008]</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Wingi, H. (2000)</strong>. „Grundfragen der Ethik&#8220;. URL:  http://www.schulfach-ethik.de/ethik [Stand: 18.02.2008]</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Ethik Geschichte, Theorien, Methoden</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/10/ethik-geschichte-theorien-methoden/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 23:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Blog werde ich über meine Recherchen im Bereich der Historie der Ethik berichten und einige Theorien und Methoden der Ethik in abgekürzter Form vorstellen. Anhand des Eintrags bezüglich Methoden wird der Versuch unternommen, auf die Frage, ob die Diskussion der Ethik im Internet überhaupt auf der Ebene der &#8222;normativen Ethik&#8220; geführt werden kann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=8&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In diesem Blog werde ich über meine Recherchen im Bereich der Historie der Ethik berichten und einige Theorien und Methoden der Ethik in abgekürzter Form vorstellen. Anhand des Eintrags bezüglich Methoden wird der Versuch unternommen, auf die Frage, ob die Diskussion der Ethik im Internet überhaupt auf der Ebene der &#8222;normativen Ethik&#8220; geführt werden kann oder nur auf der Ebene der &#8222;Metaethik&#8220;, Antwort zu geben.</p>
<p><span id="more-8"></span></p>
<h2><strong>2.1 Geschichte</strong></h2>
<p>Der erste Philosoph, der sich vor allem ethischen Fragestellungen beschäftigte, war der griechische Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sokrates" target="_blank">Sokrates </a>(470-399 v. Chr.) Sein Hauptthema war „der richtige Lebensweg&#8220;, welchem er mit „Was-ist-Fragen&#8220; dem Wesen der Dinge näher kommen wollte. Diese sokrates‘sche Art, über die Moral zu sprechen galt noch nicht als Philosophie, es war eher eine Art angewandter Ethik (Von den Berg, 2005, S.1).</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<blockquote><p>„Wenn er zum Beispiel im Gespräch mit einem Bürger zu dem Ergebnis kam, dass jemand &#8222;tugendhaft&#8220; sei, so war daraufhin <em>Sokrates&#8217;</em> Frage &#8222;Was ist Tugend?&#8220;. Damit regte er seine Mitmenschen dazu an, sich dem eigentlichen Wesen der Dinge zu widmen, zu fragen, was die wahre Natur von &#8222;Tugend&#8220; zum Beispiel ist.&#8220; (Von den Berg, 2005, S.1)</p></blockquote>
<p><!--more--><!--more--></p>
<p>Erst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles" target="_blank">Aristoteles </a>führte den Begriff „Ethik&#8220; als Bezeichnung für eine philosophische Disziplin ein, der die wissenschaftliche Beschäftigung mit Gewohnheiten, Sitten und Gebräuchen <em>(ethos)</em> meinte. Ethik war somit für Aristoteles eine philosophische Disziplin, die den gesamten Bereich menschlichen Handelns zum Gegenstand hat, diesen Gegenstand mit philosophischen Mitteln einer normativen Beurteilung unterzieht und zur praktischen Umsetzung der auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse anleitet.</p>
<p><!--more--></p>
<h2><strong>2.2 Ethik Theorien</strong></h2>
<p>Im Folgenden werden einige Ethik-Theorien kurz umrissen:</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<ul>
<li><strong>Deontologische (Pflichten</strong>) <strong>Ethik,</strong> welche in der Aufklärungszeit von Immanuel Kant ausgehend begründet wurde und in der zentraleuropäischen Tradition &#8211; vor allem in Deutschland &#8211; eine besonders wichtige Stellung inne hatte. Die Kant‘sche Theorie gründet auf Rationalität, Autonomie/Selbstbestimmung und (Willens-)Freiheit eines jeden Menschen (also aller Menschen) (Kuhlen, 2004, S.58).</li>
</ul>
<p><!--more--></p>
<ul>
<li> <strong>Utilitaristische (konsequenzialistische, teleologische)</strong> <strong>Ethik</strong>, die in angelsächsischen Ländern weit verbreitet war und die nicht die Intention, sondern die Auswirkungen des Handelns beurteilt oder sogar zu berechnen versucht. Entscheidendes moralisches Kriterium ist „das Prinzip des grössten Glücks der grössten Zahl&#8220;.  Mit Nutzen wird nicht den individuellen Nutzen gemeint, sondern die Beförderung des allgemeinen Wohlergehens, es wird oft Nutzen-Prinzip bezeichnet (Kuhlen, 2004, S.48 )</li>
</ul>
<p><!--more--></p>
<ul>
<li> <strong>Verantwortungsethik</strong>, durch die das Prinzip der Nachhaltigkeit und damit die Perspektive zukünftiger Generationen in die Ethik eingeführt wurde. Das Nachhaltigkeitsprinzip basiert nicht auf dem „Handeln nur auf das Hier und Jetzt bezogen&#8220;, sondern auf die Erde insgesamt und unter verantwortlicher Einbeziehung der Folgen für zukünftige Generationen (S.51). Somit spielt das Prinzip der Verantwortung in intergenerationeller Perspektive die entscheidende Rolle (Kuhlen, 2004, S.58).</li>
</ul>
<p><!--more--></p>
<ul>
<li><strong>Diskursethik</strong>, die das Prinzip der moralischen Argumentation in den Rahmen einer idealen Kommunikationsgemeinschaft stellt. (Kuhlen, 2004, S. 43) &#8211;&gt;die globale Vernetzung von Gesellschaften und ihrer handelnden Subjekte sind in den Vordergrund gerückt.</li>
</ul>
<p><!--more--></p>
<h2><strong>2.3 Methodische Ansätze der Informationsethik</strong></h2>
<p>Als wichtigste methodische Ansätze sind die folgenden vier zu nennen.</p>
<ul>
<li>Deskriptiver Ansatz</li>
<li>Normativer Ansatz</li>
<li>Metatheoretischer      Ansatz</li>
<li>Diskursethischer      Ansatz</li>
</ul>
<p>Diese vier unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen an die Informationsethik sollen im Folgenden ganz kurz erläutert werden (Kuhlen, 2004, S. 37ff.).</p>
<p><!--more--></p>
<h3><strong>2.3.1 Deskriptiver Ansatz</strong></h3>
<p>Der deskriptive Ansatz von Ethik nimmt eine rein beschreibende Optik ein und beschreibt das normative Verhalten von Menschen oder ganzen Kulturräumen, beziehungsweise führt dieses Verhalten auf seine psychologischen, biologischen, sozialen und historischen Grundlagen zurück.  Bei diesem Ansatz werden die Sitten, Verhaltensweisen, Gepflogenheiten oder Vorstellungen über Moral  unterschiedlicher Gruppen von Menschen empirisch ermittelt, ohne dabei Wertungen dieser unterschiedlichen Moralvorstellungen vorzunehmen. Untersuchungsobjekte können bei diesem Ansatz einzelne Personengruppen, ganze Kulturkreise, Völker oder politische Staaten sowie auch bestimmte Berufsgruppen, Altersgruppen oder weitere Unterscheidungsmerkmale mehr sein.</p>
<p><!--more--></p>
<h3><strong>2.3.2 Normativer Ansatz</strong></h3>
<p>Der Begriff „normativ&#8220; hat eine vollständig konträre Bedeutung von „deskriptiv&#8220;. Es geht bei diesem Ansatz also darum Verhaltensanweisungen zu geben. Die gemachten Aussagen sind wertend.</p>
<p>Um zu diesen Aussagen, Grundsätzen zu kommen, wird versucht das moralische Handeln durch allgemeine, vom historischen Wandel und den kulturellen Unterschieden unterschiedlicher Menschengruppen nicht tangierter ethischer Grundwerte zu analysieren. Ausgangspunkt dieses normativen Ansatzes sind die aus einem theoretischen Ethikkonzept abgeleiteten allgemeinen Prinzipien, welche &#8211; wie der Name sagt &#8211; normativen Charakter haben.</p>
<p><!--more--></p>
<h3><strong>2.3.3 Metatheoretischer Ansatz</strong></h3>
<p>Der metatheoretische Ansatz versetzt den Betrachter auf eine höhere, also auf eine Metaebene. Aus dieser übergeordneten Perspektive werden die gemachten Aussagen bezüglich moralisch begründetem Handeln überprüft und dann eine Bewertung dieser Aussagen aus ethischer Sicht vorgenommen.</p>
<p><!--more--></p>
<h3><strong>2.3.4 Diskursethischer Ansatz</strong></h3>
<p>Bei diesem Ansatz wird die Bestimmung ethisch korrektem Verhandeln bewusst nicht wenigen Einzelpersonen zugeteilt, sondern es findet eine Diskussion über die Thematik der ethisch korrekten Handlungen in einem Kollektiv statt.</p>
<p>Die Entscheidung über die moralethische Korrektheit geschieht schlussendlich aber meist auf anderer, politischer oder wirtschaftlicher Ebene.</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<h2><strong>2.4 Fazit</strong></h2>
<p>Dem Abschnitt zur Historie der Ethik konnte man entnehmen, dass die Philosophie eine alte Kultur hat die bis zum griechischen Philosophen Sokrates führt. Die Geschichte färbt auch die Theorien an. Als gutes Beispiel ist hier die Deontologische Ethik zu nennen, welche Immanuel Kant stark geprägt hat. Denn zur Zeit der Aufklärung spielte die „Selbstbestimmung &amp; Willensfreiheit&#8220; eine zentrale Rolle. Dies im Gegensatz zur Diskursethik die jünger ist und mit der globalen Vernetzung der Gesellschaft konfrontiert ist. Demgemäss widerspiegeln die Theorien der Ethik die Zeitgeschichte.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch zur Einleitungsfrage zurückkehren mit der Frage, ob die Diskussion der Ethik im Internet auf der Ebene der „normativen Ethik&#8220; geführt wird oder nur auf der Ebene der „Metaethik&#8220;. Heute wird meiner Meinung nach der diskursethische Ansatz stärker gefördert. Vor allem nach dem Bewusstsein, dass das Internet mit den weltumspannenden Internetusern im Kollektiv diskutiert werden muss. Unter dem Begriff Kollektiv verstehe ich, dass sich mehrere Personen, welche die Vielzahl unterschiedlicher Grundüberzeugungen vertreten, sich an der Diskussion beteiligen.</p>
<p>Eine konkrete Lösung wie eine solche Diskussion könnte herbeigeführt werden, habe ich leider nicht gefunden. Aber es gibt diverse <a href="http://tendedunchu.wordpress.com/2008/04/13/institutionen-der-informationsethik-wie-man-ethik-umsetzen-kann/">Institutionen </a>der Internetethik, die unterschiedlicher Form aktiv sind, sei es Online-Plattform oder Veranstaltungen (vgl. hierzu entsprechender Blogeintrag vom 13. April 2008 zum Thema „Institutionen der Informationsethik &amp; wie man Ethik umsetzten kann&#8220;).</p>
<p><!--more--></p>
<h2><strong><strong>2.5 Themenvorschau</strong></strong></h2>
<p>Die Ethik der verschiedenen Bereiche wie Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Rechtswissenschaft werden im nächsten Beitrag vorgestellt.</p>
<p><!--more--><!--more--><!--more--></p>
<h2><strong>2.6 Quellenverzeichnis</strong></h2>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2004)</strong>. Informationsethik. Umgang mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UVK</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Von den Berg, S. (2005).</strong> Ethik allgemein oder die Moral von der Geschicht&#8217;. Hannover: Forum FS Biologie Universität Hannover</a></p>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Definitionen von Ethik, Moral und Ethos</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/03/10/definitionen-von-ethik-moral-und-ethos/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 22:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Ethos]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits in der Themenvorschau erwähnt, werde ich auf den folgenden Seiten über meine beim Quellenstudium und eigener Reflektion gewonnen Erkenntnisse bzgl. Ethik und Moral berichten und zudem den Begriff Ethos, welchem ich während meiner Lektüre begegnet bin, reflektieren.

1.1 Definition Ethik
Die Ethik (griechisch: ēthike) gehört zu den Teilgebieten der Philosophie und setzt sich mit der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=7&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wie bereits in der Themenvorschau erwähnt, werde ich auf den folgenden Seiten über meine beim Quellenstudium und eigener Reflektion gewonnen Erkenntnisse bzgl. Ethik und Moral berichten und zudem den Begriff Ethos, welchem ich während meiner Lektüre begegnet bin, reflektieren.</p>
<p><span id="more-7"></span></p>
<h2><strong>1.1 Definition Ethik</strong></h2>
<p>Die Ethik (griechisch: ēthike) gehört zu den Teilgebieten der Philosophie und setzt sich mit der Moral auseinander. Da der Gegenstand der wissenschaftlichen Disziplin das Reflektieren über das menschliche Handeln und moralisch richtige Verhalten, vor allem bzgl. bedeutsamer Entscheidungen ist (Kerres et al., 2001, S. 2), bezeichnet man die Ethik auch als „praktische Philosophie&#8220;.</p>
<p>Die Ethik sucht Antworten auf die Frage, welches Vorgehen in bestimmten Situationen das richtige, moralisch korrekte ist. Die klassische Formulierung, welche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant" target="_blank">Immanuel Kant </a>bereits Ende des 17. Jahrhunderts als eine der Hauptfragen der Philosophie formuliert hatte,  ist: „Was sollen wir tun?&#8220;</p>
<p><!--more--></p>
<blockquote><p>„Die Ethik stellt Richtlinien auf, an denen sich menschliches Verhalten ausrichten soll. Sie beruft sich dabei auf „ein durch Vernunft erkennbares und somit für jeden Vernunftbegabten einsehbares, oberstes Prinzip&#8220; (Encarta 2002: „Ethik&#8220; zit. in Wolf, 2004, S. 4).&#8220;</p>
<p><!--more--><!--more--></p></blockquote>
<p>Hier wird das Prinzip des sozialen Miteinanders angesprochen, denn durch die Einhaltung der Richtlinien als ethische Norm werden die Menschen zur Gemeinschaft befähigt und ein Zusammenleben wird berechenbar gemacht. Als ein wichtiger Bestandteil dieses Zusammenlebens wird die Kommunikation genannt, welche auch den Austausch via Internet einschliesst (Wolf, 2004, S. 4).</p>
<p><!--more--><!--more-->Mit „Moralphilosophie&#8220; meint man im Wesentlichen das Gleiche wie mit „Ethik&#8220;. Nach Fröhlich scheint dieser Begriff auf etwas zu verweisen, das weder eine dogmatische Vorgabe noch ein festgelegtes Normensystem ist (Fröhlich, 2006, S.13-14), sondern im diskursiven Prozess festzulegen ist und somit zwingendermassen auf einem gemeinsamen Verständnis basieren muss.</p>
<p>Diese Definition macht deutlich, dass es bei Ethik um die Diskussion selbst geht und der damit verbundene Prozess des Nachdenkens eine zentrale Rolle spielt und nicht so sehr die Ergebnisse dieses Nachdenkens und der Diskussion (Fröhlich, 2006, S.13-14). Deshalb definiert Fröhlich die Ethik als</p>
<blockquote><p><!--more--><!--more-->„das philosophische Nachdenken über das richtige Handeln.&#8220;<!--more--><!--more--></p></blockquote>
<p>Dieses Handeln steht unter ganz verschiedenen Aspekten und es bezieht sich auf ganz unterschiedliche Gegenstände. Um sinnvoll zu sein, muss die Ethik auf diese Gegenstände und ihre jeweiligen Gegenstandsarten Rücksicht nehmen. Es ist schwierig eine Ethik mit universaler Bedeutung festzulegen und dieser Anspruch ist auch massiv umstritten (Fröhlich, 2006, S.10-11)</p>
<p>Diese Offenheit für die Ergebnisse des Nachdenkens in der Ethik führt zu Komplikationen, denn man hat ihr schon immer zum Vorwurf gemacht, sie führe nicht zu Ergebnissen, wie wir sie aus der theoretischen Philosophie oder aus den übrigen Wissenschaften gewohnt sind. Fröhlich macht auf den Aspekt aufmerksam, dies anders herum zu betrachten und somit einen Vorzug der Ethik darin zu erblicken, dass man mit ihr niemals zu allgemeinen und feststehenden Regeln und Gesetzen kommt, welche auf das konkrete Handeln bezogen keines Nachdenkens mehr bedürften (Fröhlich, 2006, S.13-14).</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<h2><strong>1.2 Definition Moral</strong></h2>
<p>Das Wort „Moral&#8220; übersetzt aus dem lateinischen „mores&#8220; bezeichnet die Sitten und Gebräuche, denen man als Mitglied einer kulturellen Gemeinschaft dann zu folgen hat, wen man die fraglichen Handlungen „gut&#8220; machen will. Sie gut machen zu wollen heisst, sich nach dem richten zu wollen, was wirklich gut ist und nicht nach dem, was gut zu sein scheint. „Es gut zu machen&#8220; heisst aber nicht dasselbe wie „es so zu machen, wie es üblich ist&#8220;; die Vorstellung vom Guten sollte zwar bestimmen, was üblich ist, das Gute und das Übliche werden im Regelfall aber nicht einfach zusammenfallen. Hier ein Beispiel von Fröhlich:</p>
<p>„Es könnte als ein «guter Vorschlag» erscheinen, eine als Haustier gehaltene Rennmaus vor der grossen Sommerreise auszusetzen. Obwohl solche Handlungen bei uns vorkommen und für die Akteure im Einzelfall vielleicht bequem sind, weil sie Umstände und Kosten ersparen, gelten sie einhellig als nicht gut, sondern lösen im Gegenteil Empörung aus. Eine Kontroverse darüber, ob eine bestimmte Handlung oder Unterlassung den mores entspricht, wird man, wenn sie darauf abzielt, dass die Gesprächspartner einander ganz oder teilweise überzeugen, einen Fall von „moralischem Argumentieren&#8220; nennen: Zur Debatte steht die Frage nach der moralischen Beurteilung einer Handlung.&#8220; (Fröhlich, 2006, S.13-14)</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<h2><strong>1.3 Ethik vs. Moral</strong></h2>
<p>Gemäss Schwank wird im alltäglichen Sprachgebrauch zwischen den Begriffen „Moral&#8220; und „Ethik&#8220; meist nicht differenziert. In der wissenschaftlichen Terminologie hingegen bezeichnet der Begriff der Moral die von der Gesellschaft akzeptierten und als „richtig&#8220; und „gut&#8220; erachteten, durch die Konventionen und Tradition entstandenen Verhaltensweisen. Ethik bezeichnet  demgegenüber die „Wissenschaft von der Moral&#8220; (Von den Berg, 2005, S.1) oder die Reflexion über moralische Handlungsnormen (Haller/Holzhey 1992, S.13 zit. in Schwank, 2002, S. 21).</p>
<h2><!--more--><!--more--></h2>
<h2><strong>1.4 Ethos gleich Ethik?</strong></h2>
<p>Ethik hat mit Ethos zu tun erklärt Kuhlen (2004, S. 28 ) und ist als Fremdwort Ende des 19. Jahrhunderts in die deutsche Sprache eingeflossen.</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<blockquote><p>„Das Ethos eines Menschen, einer Gruppe oder einer gesamten Gesellschaft beruht auf der Anerkennung eines Ensembles von Werten, die dessen/deren Handeln steuern. Ethos ist sozusagen die gemeinsame Klammer dessen, was man als normatives Verhalten bezeichnet.&#8220; (Kuhlen, 2004, S. 28 ).</p></blockquote>
<p><!--more--><!--more--> In der deutschen Übersetzung bedeutet Ethos „gewohnter Ort des Wohnens&#8220;, „Gewohnheit&#8220;, „Sitte&#8220;, „Brauch&#8220;. Nach dem Ethos-Verständnis wird Ethik an die Umgebung zurückgebunden, in der Menschen handeln. Hier zwei Beispiele welche Kuhlen (2004, S.28 ) erwähnt:</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<p><strong>&#8222;</strong><strong>Das Ethos der Schweine ist der Stall&#8220;</strong></p>
<blockquote><p>Der, in dem die Schweine leben, ist der Stall. Nur in diesem Stall, in ihrer Umgebung, entwickeln sich &#8211; im übertragenen Sinne &#8211; ihre Normen, wie sie sich richtig zu verhalten haben, um ein den Schweinen gemässes Leben im Stall zu leben. Auf der freien Weide würde sich ein anderes Ethos entwickeln.</p>
<p><!--more--></p></blockquote>
<p><strong>„Das Ethos der Informationsgesellschaft ist das Internet&#8220;</strong></p>
<blockquote><p>Das Internet, die elektronischen Räume, sind die Umgebungen, in denen wir uns bewegen und aus denen wir unser intellektuelles Leben reproduzieren. Dies geschieht in Ergänzung und teilweise sogar in Ersetzung unserer natürlichen Umgebung und in Ersetzung der Inanspruchnahme materieller Güter und Ressourcen. Wir verbringen einen immer grösser werdenden Teil unserer privaten und professionellen Zeit im direkten <em>face-to-face</em> mit dem Bildschirm. Und -was entscheidender ist- die elektronischen Umgebungen, in denen wir uns unabhängig von räumlichen und zeitlichen Beschränkungen <em>bewegen</em>, bestimmten zweifellos unsere Sicht von Welt. Wir erfahren Welt zu grossen Teilen nicht mehr direkt aus dem, was wir real erleben, sondern aus der telemediatisierten Welt, wie auch schon vorher und heute immer noch aus den Vermittlung leistenden Medienwelten.</p></blockquote>
<p><!--more--><!--more--></p>
<h2><strong>1.5 Fazit</strong></h2>
<p>Ich durchkämmte ziemlich lange in dem Dschungel von Begriffen mit Ethik, Moral und Ethos. Ein besseres Verständnis ermöglichten mir das Beispiel mit der Rennmaus von Fröhlich und ebenso die beiden oberhalb beschriebenen Beispiele von Kuhlen. Es war interessant gewesen zu entdecken, wie tiefgründig diese Begriffe sind, welche man oft hört und ohne weiteres Reflektieren das Gefühl hat, diese Begriffe zu verstehen.</p>
<p>Nach meiner Lektüre und dem Verfassen des vorliegenden Blogs würde ich den Zusammenhang, bzw. die Unterschiede der behandelten Begriffe der Moral, Ethik und des Ethos anhand eines sehr vereinfachten Beispiels folgendermassen umschreiben:</p>
<p>Bei einer Textseite, würde man die einzelnen Sätze als Moral bezeichnen und den gesamten Text als Ethik, das Blattpapier würde schliesslich das Ethos bilden.</p>
<p>Als ich gelesen habe, dass bei Ethik nicht die Ergebnisse des Nachdenkens eine zentrale Rolle spielten, sondern lediglich die Reflexion und Diskussion, da fragte ich mich, was der Sinn und Zweck der ganzen Sache ist, wenn man sich keine Resultate erhoffen kann. Vielleicht ist es aufgrund der vielen divergierenden Moralvorstellungen nicht möglich ergebnisbasiert vorzugehen oder ich muss es so betrachten wie Fröhlich, dass wir durch die Freiheit der Ethik uns eher Gedanken über das konkrete Handeln machen.</p>
<p><!--more--><!--more--></p>
<h2><strong>1.6 Themenvorschau</strong></h2>
<p>Beim nächsten Blog wird über die Geschichte, Theorien und Methoden von Ethik berichtet, was somit als eine Art von Fortsetzung vom jetzigen Blog dient.</p>
<p><!--more--></p>
<h2><strong>1.7 Quellenverzeichnis</strong></h2>
<p><strong>Fröhlich, G. (2006).</strong> Nachdenken über das Gute. Ethische Positionen bei Aristoteles, Cicero, Kant, Mill und Scheler. Göttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht</p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kerres, A.; Seeberger, B. (2001)</strong>. Lehrbuch Pflegemanagement II. Berlin: Springer Verlag</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Kuhlen, R. (2004)</strong>. Informationsethik. Umgang mit Wissen und Information in elektronischen Räumen. Konstanz: UVK</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Schwank, J. (2002)</strong>. Cyberethik. Ethische Problemstellung des Internets und Regulierungsansätze aus Sicht der Online-Nutzer. München: Reinhard Fischer</a></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong>Von den Berg, S. (2005)</strong>. Ethik allgemein oder die Moral von der Geschicht&#8217;. Hannover: Forum FS Biologie Universität Hannover</a></p>
<p><strong>Wolf, A. (2004)</strong>. Hausarbeit Medienethik. Internet-Ethik: Netiquetten &amp; Co. Gefunden am 20.02 unter <a href="http://www.grin.com/de/preview/29077.html">http://www.grin.com/de/preview/29077.html</a></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Arbeitsbeginn</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/02/28/arbeitsbeginn/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 00:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[roten Faden]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich unterschiedliche Bücher zum Thema „Ethik und Internet&#8220;  via Nebis bestellt. Mit den Ergebnissen aus Datenbanken wie NZZ, WISO, LexisNexis, Exalead, SpringerLINK, Incywincy konnte ich mir einen groben Überblick über die Thematik verschaffen.
Trotz der sehr hohen Trefferquoten in den bereits genannten Datenbanken, haben die meisten Informationen keinen direkten Bezug zu meinem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=6&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Letzte Woche habe ich unterschiedliche Bücher zum Thema „Ethik und Internet&#8220;  via Nebis bestellt. Mit den Ergebnissen aus Datenbanken wie NZZ, WISO, LexisNexis, Exalead, SpringerLINK, Incywincy konnte ich mir einen groben Überblick über die Thematik verschaffen.</p>
<p>Trotz der sehr hohen Trefferquoten in den bereits genannten Datenbanken, haben die meisten Informationen keinen direkten Bezug zu meinem Thema.</p>
<p>Um einen roten Faden über meinen ganzen Forschungsprozess zu spannen, habe ich versucht eine klare Struktur zu schaffen. Da ich bereits einige Artikel aus den genannten Datenbanken gelesen habe, hatte ich einen rudimentären Background mit dem ich eine Grobdisposition aufzeichnen konnte.</p>
<p>Interessant war auch meine Entdeckung gewesen, dass der Begriff &#8222;Ethik&#8220; &#8211; welcher sehr oft und nicht selten unüberlegt im Alltag angewandt wird &#8211; eine tiefgründige und komplexere Definition hat, als ich anfänglich erwartet habe. Darüber möchte ich aber im nächsten Blog-Eintrag Näheres berichten.</p>
<p><span id="more-6"></span><br />
<!--more--><br />
<strong>Themenvorschau</strong></p>
<p>Im nächsten Blog werde ich die genaue Definition des Modeworts „Ethik&#8220;  abzugeben versuchen und deren Beziehung zur Moral aufzuzeigen..</p>
<ul></ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Welche Ethik braucht das Internet?</title>
		<link>http://tendedunchu.wordpress.com/2008/02/27/welche-ethik-braucht-das-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 23:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tendedunchu</dc:creator>
				<category><![CDATA[welche Ethik braucht das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Einleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Fragestellung]]></category>
		<category><![CDATA[Stand aktuell]]></category>
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		<description><![CDATA[Einleitung
In der heutigen Informationsgesellschaft ist das Internet zu einem selbstverständlichen globalen Medium sozialer Interaktionen geworden. Das Medium Internet brachte für die Gesellschaft fundamentale Veränderungen &#8211; welche neben den vielen und oft erwähnten Vorteilen auch mit Nachteilen verbunden sind &#8211; mit sich. Damit möchte ich auf Aspekte wie Datenschutz, Urheberrecht, Gewalt, Rassismus, Kinderpornographie, und andere mehr, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tendedunchu.wordpress.com&blog=2986296&post=5&subd=tendedunchu&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong>Einleitung</strong></p>
<p>In der heutigen Informationsgesellschaft ist das Internet zu einem selbstverständlichen globalen Medium sozialer Interaktionen geworden. Das Medium Internet brachte für die Gesellschaft fundamentale Veränderungen &#8211; welche neben den vielen und oft erwähnten Vorteilen auch mit Nachteilen verbunden sind &#8211; mit sich. Damit möchte ich auf Aspekte wie Datenschutz, Urheberrecht, Gewalt, Rassismus, Kinderpornographie, und andere mehr, welche im Internet verbreitet sind, aufmerksam machen.</p>
<p>Dazu meint Schwenk (1998, S.10), dass man sich rechtzeitig über Chancen und Risiken der künftigen Informationsgesellschaft und die veränderten Bedingungen des menschlichen Zusammenlebens im digitalen Zeitalter Gedanken machen sollte, um sicherzustellen, dass derart tief greifende Veränderungen nicht völlig unkontrolliert vonstatten gehen.</p>
<p><span id="more-5"></span><br />
<!--more--></p>
<p><strong>Fragestellung</strong></p>
<p>Das Ziel der zu diskutierenden Fragestellung ist es, die Thematik &#8222;Ethik im Internet&#8220; von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten. Zugleich möchte ich die folgenden Fragen aufwerfen und dann Antwortvorschläge darauf erarbeiten zu versuchen. Zu diesen Fragestellungen gehören die Folgenden:</p>
<ul>
<li>Benötigt es denn überhaupt einer Ethik im Internet?</li>
<li>Welche neuen ethisch relevanten Fragen, Probleme tauchen mit dem Medium Internet auf?</li>
<li>Welche Institutionen kümmern sich um ethisches Verhalten im Internet und wer definiert eigentlich was ethische Korrektheit für dieses neuzeitliche Medium bedeutet?</li>
</ul>
<p>Um diese Fragen beantworten zu können, möchte ich zuerst versuchen eine mögliche Definition des oft ge- und missbrauchten Begriffs Ethik zu geben und im Speziellen auch versuchen die Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Moral und Ethik zu benennen.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--><br />
<strong>Aufbau</strong></p>
<p>Mittels e-Portfolios werde ich die nächsten Blog-Themen bekannt geben und somit über meinem aktuellen Stand der Forschung zum Thema „welche Ethik braucht das Internet&#8220; berichten. Einige der veröffentlichten Nachrichten werde ich auch für meine Präsentation einfliessen lassen.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--><br />
<strong>Tandem-Partnerin</strong></p>
<p>Meine Tandem-Partnerin Susanne Mathys berichtet über die Datenverluste in Grossbritannien. Sie setzt sich dabei unter anderem mit der Herausforderung des Datenschutzes auseinander, welcher gleichsam auch als Aspekt der Ethik im Internet angesehen werden kann.</p>
<p><!--more--><br />
<!--more--><br />
<strong>Literatur</strong></p>
<p><a href="http://de.citeulike.org/user/dunchutende" target="_blank"><strong><em>Schwenk, J. (2002).</em></strong><em> Cyberethik. Ethische Problemstellungen des Internets und Regulierungsansätze aus Sicht der Online -Nutzer. München: Reinhard Fischer)</em></a></p>
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